Porträt des Dirigenten

Reiner Stutz, 1958 im Saarland geboren, gewinnt mit 19 Jahren einen ersten Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Er studiert Gitarre in Saarbrücken bei Michael Koch und in Köln bei Prof. Werner Kämmerling und Hubert Käppel sowie Tonsatz und Komposition bei Prof. Dr. Manfred Reiter in Köln. Er nimmt Lehraufträge für Gitarre und ihre Didaktik an der Universität in Köln und an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule in Koblenz wahr.

Bereits ab 1981 entwickelt Stutz eine rege Konzerttätigkeit – solistisch, in unterschiedlichen Duo-Formationen wie Duo Concertante mit Doris Harst-Stutz (Mandoline) und Albéniz Guitar Duo mit Burkhard Wolk und mit verschiedenen Orchestern. Ab 1984 erfolgen Uraufführungen und Rundfunkaufnahmen eigener Kompositionen. Konzerttourneen führen ihn durch zahlreiche europäische Länder sowie nach Übersee. Er veröffentlicht zwei Solo- und zwei Duo-CDs.

Auch seine Kompositionstätigkeit bleibt produktiv. Es entstehen Solo-Kompositionen für Mandoline und Gitarre, kammermusikalische Stücke, große Orchesterwerke und eine Fülle von Adaptionen und Einrichtungen barocker und klassischer Werke für Zupforchester, die in einschlägigen deutschen Musikverlagen verlegt werden.

Seit Januar 1988 leitet Reiner Stutz das Saarländische Zupforchester und formte dieses zu einem gefragten Klangkörper. Mit dem Orchester unternahm er zahlreiche Tourneen durch Europa, nach Amerika (1998, 2002, 2012) und Japan (2008). In dem Vierteljahrhundert seines Wirkens als Orchesterleiter produzierte er mit dem SZO fünf CDs, spielte knapp 150 Titel beim Saarländischen Rundfunk ein und gab über 100 Konzerte.