Infos zum SJZO
Die Geschichte des Saarländischen Jugendzupforchesters
Das saarländische Jugendzupforchester besteht jetzt das neunte Jahr und wir hatte in dieser Zeit viel Spaß. Nach dem Abschied von unseren ersten beiden Dirigenten, Sandra Dörrenbächer und Nicole Forse, bekamen wir einen neuen Dirigenten, Stefan Jenzer, mit dem wir jetzt unsere Probearbeit fortsetzen.
Das Orchester, welches in 1967 von Edwin Mertes gegründet wurde, erlebte im Sommer 1999 durch Thomas Kronenberger nach 20 jähriger Pause seine Wiedergründung. Die Spieler stammen aus dem damaligen Grundkurs des BZVS, aus diesem wurden die besten Spieler ausgesucht und im Januar des Jahres 2000 trafen wir uns in Ottweiler zum ersten Probewochenende. Wir bekamen von unseren Dirigenten viele neue Stücke wie die "Ouverture Burlesque", den "Zupfboogie", ein "Tanzstück" und die "Folk Dances". Wir übten diese Stücke ein Jahr lang ein um sie dann im Abschlusskonzert des Saarländischen Zupforchester (SZO) in Kirkel dem dortigen Publikum zu präsentieren. Wir hatten die Feuertaufe bestanden. Nach dem Konzert gab es weitere Proben und natürlich neue Stücke, wie z.B. "Die Südamerikanischen Tänze", den "Pink Panther", den "China Zupf", die "Tabulaturen" und die "Sinfonia Concertante". Einige dieser Stücke benötigten sehr viel Probearbeit, aber dies Stellte mit Hilfe von Sandra und Nicole dann doch kein so großes Problem dar. Das nächste große Event war das 2. Europäische Mandolinen- und Gitarrenfestival in Otzenhausen. Dort Probten wir im Europäum der europäischen Akademie und gaben dann noch ein Konzert. Dort waren viele Orchester und Kritiker vertreten. Es war eine Art Bewährungsprobe die wir meisterten, außerdem waren wir dort Repräsentanten des BZVS. Wir führten im Konzert alle eingeprobten Stücke auf, die mit viel Applaus belohnt wurden. Das letzte große Highlight in den letzten zwei Jahren war die Berlintour. Diese Tour war sozusagen die Abschlußtour für unsere "alten" Dirigenten. Wir haben dort viel von Berlin gesehen, aber auch viel geübt. Dann schließlich gaben wir noch ein Konzert zur Nikolausfeier in der Landesvertretung von Brandenburg und Mecklenburg - Vorpommern und kleinere Formationen spielten auch in der saarländischen Landesvertretung. Wir bekamen ebenfalls viel Applaus und die Mühe hat sich dafür gelohnt. Diese Tour war ein guter, krönender Abschluß der zwei Jahre in denen Sandra und Nicole unsere Dirigenten waren. Dann im Jahr 2002 kam unser neuer Dirigent Stefan Jenzer. Erst einmal gab es neue Stücke, wie den "Rumba catalan" von Siegfried Behrend oder die "Suite Nr. 6" von Ambrosius, die eingeprobt wurden. Im Jahr 2002 stand ein großes Event an, das europäische Festival in Friedrichshafen. Bei dem dortigen Konzert stellten wir zwei Stücke vor und bekamen viel positive Kritik. Der erste Auftritt unter neuer Leitung war geschafft.
Im Jahr 2002 gab es ansonsten noch weitere Probephasen, sowie einen neuen einwöchigen Workshop, in denen wir die Stücke intensiv einübten, um dann im Jubiläumsjahr des BZVS gut gerüstet für die anstehenden Konzerte zu sein.
Das Jubiläumsjahr 2003 begann mit einem fast einwöchigen Workshop, in dem die Fehler wieder ausgemerzt wurden, die sich über die Winterpause eingeschlichen hatten. Dem Workshop folgten noch weitere Probewochenenden in Saarlouis und in der Landesakademie Ottweiler und einem Konzert zu Ehren des Bergmannsvereins Ensdorf, bei dem wir auch viel Applaus bekamen, was zeigt, dass sich die Arbeit mit Stefan lohnt.
Alle Probephasen hatten viel Spaß gemacht, auch wenn wir viel gearbeitet haben. Nun üben wir bei den folgenden Probephasen weiter, damit wir auch die kommenden Konzerte gut meistern.
Verfasst von Marcel Wirtz.
